Club Santa Marina    Freizeit-Fußball
Dieser Beitrag ist noch im Aufbau -
Freiwillige vor,  um Texte und Bilder über unsere Trikots da reinzusetzen.
 
 
 
Es begann am 27. Mai 1978 in
Buchendorf unter dem Namen FC
GauFo.  Das erste Spiel, das von den
damaligen Organisatoren Werner
Lang und Sepp Frinder auf die Beine
gestellt wurde, ging zwar 1:6 verloren,
jedoch war dies der Anfang eines
Freizeitfußballvereins, auf den alle
Aktiven und Ehemaligen mit Recht
stolz sein  dürfen.
Aller Anfang ist schwer, und so ging
auch das zweite Spiel am 29. Juli mit
2:6 verloren. Zur damaligen Zeit wurde
die „Geschichtsschreibung“ des
Clubs noch nicht mit der heute
üblichen Gründlichkeit durchgeführt, daher
kann über die ersten Spiele nicht in allen
Details berichtet werden. Im Jahr 1978 wurden
insgesamt 5 Spiele durchgeführt, der erste Sieg
dürfte dabei vermutlich am 21.10. gegen
Marzling herausgekommen sein.
In den Jahren danach hat sich die Anzahl der
Spiele stetig erhöht und ist bald auf über 40
Spiele pro Jahr angestiegen – eine Zahl die
bei anderen Freizeitmannschaften oft
ungläubiges Staunen hervorgerufen hat.
Nachdem der Frinder Sepp  kurze Zeit später
dem Fußball den Rücken kehrte und sich dem
Eisstockschießen zuwandte, blieb der Werner
als alleiniger Organisator übrig.
Sein Organisationstalent blühte jetzt erst so
richtig auf. Im Laufe der Jahre hat er
hervorragende Beziehungen zu zahlreichen
Sportanlagen und Vereinen in München und
Umgebung aufgebaut. Seiner geschickten
Kontaktpflege zu Platzwarten und Vorständen
ist es zu verdanken, daß wir heute über
Möglichkeiten verfügen, die so manchen
anderen Freizeitmannschaften verwehrt
geblieben sind.  So haben wir beispielsweise
Zugang zu Sportplätzen, die sonst für die
meisten anderen  Hobbymannschaften tabu
sind.
  
Der Name GauFo ergab sich aus der
Tatsache, daß in den Anfangsjahren die
meisten Spieler aus Gauting oder Forsten-
ried stammten. Jeden Sonntag um 9:00 Uhr
wurde am Sollner Bergl fleißig trainiert. Von
da hat der Werner Lang auch eine Menge
neuer Leute aus allen Teilen Münchens
rekrutiert, sodaß der Name GauFo bald nicht
mehr so richtig zutreffend war.
Kleine Anekdote am Rande
(so geschehen am 16.5.1998)
Das Wesen der Ballsportart
"Fußball" liegt darin, daß 22
mehr oder weniger adrett
gekleidete Spieler (11 einer
Heimmannschaft und 11 einer
Auswärtsmannschaft) auf
einem ca. 100 x 60 m großen
mehr oder weniger gepflegten
Stück Grünfläche (manchmal
auch Asche) versuchen einen
Leder- oder auch Kunststoff-
ball mittels mehr oder weniger
brillanten Paß- und Laufspiel
im gegnerischen Tor unterzu-
bringen.
So reiste denn auch ein mehr
oder weniger bekanntes
Freizeit-Fußballteam eines
Tages mit 13 mehr oder
weniger gesunden, aber ein-
satzfähigen Spielern Richtung
Andechs, um obige Theorie in
die Praxis umzusetzen.
In Andechs angekommen bat
der dortige Platzwart den Team-
chef der Auswärtsmannschaft
doch nur mit 10 Fußballspielern
das Spiel zu beginnen, um den
doch arg ramponierten Haupt-
platz (Englischer Rasen, ca. 10
Fußball-Spiele im Jahr) nicht
unnötig zu strapazieren. In
seiner Gutgläubigkeit ging der
Teamchef auf diese hinter-
hältige Bitte ein.
Denn die Heimmanschaft
dachte gar nicht daran, es ihren
Gegnern gleichzutun, und dem
Spielfeld durch den Einsatz von
nur 10 Spielern die nötige
Schonung zu gewähren.
Als die Auswärtsmannschaft
nach ca. 20 Minuten beim
Spielstand von 0:2 feststellte,
daß ihre hoffnungslose Unter-
legenheit nicht ausschließlich
auf fußballerische Mängel
zurückzuführen war, wurde
prompt ein elfter Fußballspieler
auf das Feld geschickt.
Zu spät! Der hinterlistige Trick
der Mannschaft vom heiligen
Berg hatte funktioniert, sie
gewannen 4:2.
Der unterlegene Gegner verlor
3 wichtige Punkte und wartet
noch heute auf den Fair-Play-
Pokal des DFB. (Christian)
Der Name Club Santa Marina tauchte erstmals im
Jahre 1981 auf. Er stammt von unserem ersten
Sponsor, Ludwig Schuck, der uns als damaliger
Geschäftsführer des Touristikunternehmens Club
Santa Marina einen Satz neuer, schöner Trikots
feierlich übergab.
Als Sponsor besonders erwähnen müssen wir auch
die Bauunternehmung Kristlbauer, die uns  im Jahre
1991 die roten Trikots spendete.
Bei mehr als 40 Spielen pro Jahr wurden im Laufe
der Zeit freundschaftliche Kontakte zu anderen
Hobbymannschaften geknüpft. Natürlich war es
dabei unvermeidbar, daß auch negative Erfahrungen
gemacht wurden. Da wir aber als Freizeitmannschaft
in der Lage sind, unsere Gegner meist selbst
aussuchen zu dürfen, konnten wir die weniger
erfreulichen Erlebnisse in Grenzen halten.
Als krönender Abschluß des Fußballjahres ist das
Spiel CSM gegen CSM zu sehen. Hier wird alles
aufgeboten was laufen kann und aus den
aufzutreibenden Spielern werden zwei CSM-Mann-
schaften gebildet. Die Einteilung bleibt bis kurz vor
Spielbeginn das Geheimnis von Werner. Erst an der
Kabinentür erfährt der Spieler welches Trikot er
tragen wird. Mit diesem Spiel wird das Fußballjahr
abgeschlossen und alles wartet nach kurzer Zeit
schon darauf, daß es irgendwann vielleicht im
Februar schon wieder losgeht ..
Jahresberichte